Tagebuch der arabischen Revolution
Monatelang hat Karim El-Gawhary fast nonstop vom Aufstand in der arabischen Welt berichtet: in Facebook-Postings, Twitter-Tweets, in seinem Blog, in Zeitungsreportagen und natürlich im TV.
In dieser Zeit ist er zum Gesicht der arabischen Revolution im ORF geworden. Sein Buch ist ein Zeitdokument der besonderen Art, der Leser wird noch einmal hautnah auf eine Reise mitgenommen: zu den Vorboten der Revolution, dem ersten Aufflammen in Tunesien, den Tagen des Zorns auf dem Tahrir-Platz und dem Kampf der libyschen Rebellen um Freiheit und Würde. Das Buch schließt mit den Monaten nach der Revolution in Ägypten, wo sich entscheiden wird, ob der demokratische Neubeginn in der arabischen Welt Bestand haben kann. Es beschreibt hautnah den Beginn einer neuen Ära im arabischen Raum – und wagt eine Antwort auf die Frage, wie es dort weitergehen kann.
Der Autor:
Karim El-Gawhary. geboren 1963 als Sohn einer deutschen Mutter und eines ägyptischen Vaters, studierte Islamwissenschaften und Politik an der FU Berlin. Seit 2004 leitet er das Nahostbüro des ORF in Kairo. Zuvor war er dort fünf Jahre lang als Vertreter des ARD-Rundfunkstudios tätig. Daneben arbeitet der Vater von drei Kindern als Nahost-Korrespondent seit 17 Jahren für verschiedene deutschsprachige Zeitungen, u. a. die Tageszeitung (Berlin), die Presse (Wien), die Sonntagszeitung (Zürich), die Hannoversche Allgemeine, die Stuttgarter Nachrichten, die Badische Zeitung (Freiburg), die Rheinische Post (Düsseldorf), die Rheinpfalz (Ludwigsburg), den Bonner General Anzeiger.
Das Lecker Bücher! Resümee:
Wie der Titel erschließen lässt, ist diese Reportage in Form eines Tagebuches geschrieben. Somit kann man hautnah miterleben, wie die arabische Revolution um sich schlägt und das Land verändert.
Tagebuch der arabischen Revolution
Karim El-Gawhary
K&S 2011, 240 Seiten
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