Politik der Angst – 9/11 und die Folgen
Der Krieg gegen den Terror und seine falschen Ziele Es waren Stunden, die den Lauf der Welt veränderten. Als ORF-Korrespondent in Washington erlebte Peter Fritz am 11.September 2001, wie eine Nation auf dem Höhepunkt ihrer weltweiten Macht gedemütigt wurde. Die Reaktion der USA war eine Politik der Angst, mit Auswirkungen für die ganze Welt.
Auf erste scheinbare Erfolge in Afghanistan und Irak folgte die ernüchternde Erkenntnis, daß der Preis die Menschenrechte waren, daß nun Kriegsrecht statt Rechtsstaat galt. Im Sicherheitswahn gefangen, haben die USA ihre wirtschaftliche Vormachtstellung ebenso wie ihre moralische Integrität verloren. Im globalen Rennen um geistigen Einfluß und kulturelle Dominanz befinden sie sich in einer prekären Situation. Kann Amerika seinen Abstieg als Weltmacht verhindern? In seinem neuen Buch zieht Peter Fritz zehn Jahre nach den Terroranschlägen von New York Bilanz und macht deutlich: Der Krieg gegen den Terror hat auf falsche Ziele gesetzt.
Der Autor:
Peter Fritz, geboren 1961 in Villach, studierte Germanistik und Geschichte in Wien. Seit 1987 ist er beim „ORF“ tätig, er war Korrespondent in Washington, Ressortleiter im Ausland bei „Zeit im Bild“ und ist aktuell Leiter des „ORF-Büros“ in Berlin. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Zuletzt erschienen: „Der ratlose Riese. Deutschland 20 Jahre nach der Wende“.
Das Lecker Bücher! Resümee:
Anstatt der Bevölkerung die Angst zu nehmen schürt sie die amerikanische Politik weiter. Welche Auswirkungen und Bedrohungen dies hervorruft zeigt Peter Fritz anhand konkreter Beispiele.
Politik der Angst – 9/11 und die Folgen
Peter Fritz
Residenz 2011, 235 Seiten
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